Ein groß angelegtes öffentliches Verkehrszentrum in Nairobi, Kenia, integriert Busbahnhöfe, Taxistände und Wartebereiche für Fahrgäste und versorgt täglich Tausende von Passagieren. Das Zentrum befindet sich in einem neu erschlossenen städtischen Gebiet, in dem das öffentliche Stromnetz noch nicht vollständig ausgebaut ist; zur Stromversorgung werden daher vorübergehend Dieselgeneratoren eingesetzt. Hoher Lärmpegel, hohe Kraftstoffkosten sowie eine instabile Stromversorgung beeinträchtigen sowohl das Fahrgasterlebnis als auch den reibungslosen Betrieb von Beleuchtung, Klimaanlagen und Fahrgastinformationssystemen. Die städtische Verkehrsverwaltung benötigt eine saubere, stabile und geräuscharme netzunabhängige Stromversorgungslösung, um die Betriebseffizienz des Zentrums und das Fahrgasterlebnis zu verbessern.
Standort/Zeit: Nairobi, Kenia, April 2025
Konfiguration: PCS: 480 kW, BAT: 1200 kWh, PV: 400 kW, Notstrom-Dieselgenerator: 300 kW
Last: Beleuchtung im Wartebereich für Passagiere, Klimaanlagen, Bildschirme zur Passagierinformation, Ladesäulen am Busbahnhof, Sicherheitsüberwachungssysteme, Ausrüstung im Fahrkartenschalter, Notbeleuchtung
Betriebsumgebung: Städtischer Verkehrsknotenpunkt, hohe Temperaturen, starke Sonneneinstrahlung, hoher Passagierstrom, starke Schwankungen des Leistungsbedarfs, hohe Geräuschempfindlichkeit
Betriebsmodi: Netzbetrieb unabhängig vom öffentlichen Stromnetz, Solarenergie mit Vorrang, Energiespeichersystem zur Spitzenlastregelung, Spannungsstabilisierung und Notstromversorgung; Dieselgenerator startet automatisch während Zeiten hohen Passagieraufkommens (morgendliche und abendliche Rush Hours) oder bei anhaltend bewölktem Wetter, um eine ausreichende Stromversorgung für den Knotenpunkt sicherzustellen.
Das System übernimmt ein geräuscharmes, kompaktes integriertes Design mit Schallschutzmaßnahmen, um Beeinträchtigungen für die Passagiere zu vermeiden. Es ist mit einem intelligenten Energiemanagementsystem ausgestattet, das die Stromversorgung entsprechend der Veränderung des Passagieraufkommens und des Leistungsbedarfs anpasst und so die Effizienz der Energienutzung optimiert. Die Solarmodule sind auf dem Dach des Wartebereichs installiert und nutzen den Raum vollständig aus, ohne das Erscheinungsbild des Verkehrsknotenpunkts zu beeinträchtigen.
Seit Inbetriebnahme des Systems arbeitet der Verkehrsknotenpunkt stabil und ohne Stromausfälle. Die jährlichen Energiekosten konnten um 55 % gesenkt werden, und die geräuscharme, saubere Energieversorgung hat das Passagiererlebnis deutlich verbessert. Die Ladesäulen für Busse und Taxis befinden sich im regulären Betrieb und fördern die Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs. Diese Lösung ist zu einem Referenzprojekt für grüne und intelligente städtische Verkehrsinfrastruktur in der Region geworden.